
Acht Anzeichen dafür, dass Ihr Smartphone gehackt wurde
Jeden Tag werden Smartphones mit Spionagesoftware angegriffen. Doch woran lässt sich erkennen, ob das eigene Gerät betroffen ist?
1. Verkürzte Akkulaufzeit
Kürzere Akkulaufzeit bei gleichbleibender Nutzung kann ein erster Hinweis darauf sein, dass ein Endgerät ausspioniert wird. Denn um Telefonate und andere Aktivitäten zu tracken, muss Spyware im Hintergrund permanent aktiv sein – und das frisst enorm viel Energie.
2. Ungewöhnlich hoher Datenverbrauch
Ein Blick auf den monatlichen Datenverbrauch kann ebenfalls helfen, um zu überprüfen, ob ein Endgerät ausspioniert wird. Ein plötzlicher Anstieg des Datenvolumens ohne verändertes Nutzungsverhalten ist verdächtig.
3. Auffälliger Standby-Modus
Ein aufleuchtender Bildschirm, Apps, die sich wie von Geisterhand öffnen oder eine Kamera, die sich im Standby-Modus scheinbar selbst aktiviert – das alles können Anzeichen für einen Spionageangriff sein.
4. Störgeräusche bei Anrufen
Klicken und Rauschen in der Leitung sind meist auf Netzwerkprobleme zurückzuführen und damit harmlos. Sollten solche Geräusche häufiger vorkommen, können sie aber auch ein Hinweis auf unbefugte Mithörer sein.
5. Das Gerät schaltet sich von selbst ein
Moderne Geräte mit aktueller Software fahren sich normalerweise nicht von selbst rauf oder wieder runter. Passiert das trotzdem, kann Spyware die Ursache sein.
6. Probleme beim Ausschalten
Spyware möchte so lange wie möglich aktiv sein, um möglichst viele Daten abzufangen. Wenn Ihr Smartphone ungewöhnlich lange braucht, um runterzufahren, kann das ein Hinweis auf aktive Malware sein.
7. Heißes Gehäuse
Eine dauerhaft aktive Schadsoftware kann das Gerät übermäßig belasten. Wenn Ihr Smartphone ohne erkennbaren Grund heiß wird, sollten Sie aufmerksam werden.
8. Unbekannte Apps auf dem Gerät
Oft tarnt sich Spionagesoftware als unscheinbare App. Indem Sie unbekannte Anwendungen von Ihrem Gerät löschen, können Sie die Gefahr der Überwachung minimieren.
Bei Verdacht professionelle Hilfe suchen
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Endgerät ausspioniert wird, wenden Sie sich umgehend an die zuständigen IT-Sicherheitsbeauftragten und lassen Sie eine gründliche Analyse des Geräts durchführen. Auch das BSI ist hier ein guter Ansprechpartner.
Grundsätzlich gilt: Den besten Schutz vor Spionage bietet die konsequente Nutzung von geeigneten Endgeräten und zugelassenen Anwendungen für sichere mobile Kommunikation wie zum Beispiel SecuVOICE.
